Zahnparty 2.0

Dem ersten Zahn fiebert man als Mama besonders entgegen. Eigentlich allen ersten Malen. Ich flippe zumindest regelmäßig aus, wenn Minimaus etwas zum ersten Mal macht: Sich rumrollen, hinsetzen, laufen, auf etwas draufklettern (erst schnell bejubeln und dann sagen: „Jetzt setz dich mal lieber wieder aufs Auto! Hinsetzen! Mensch Kind setz dich hin, nicht freihändig aufs Lenkrad stellen! – Ich stell es jetzt weg…“), auf Zehenspitzen laufen, pusten, winken, Küsschen geben, Wörter sagen…diese Liste ist unendlich erweiterbar. Ich genieße es wirklich wieder, wie ein Honigkuchenpferd zu strahlen und staune immer wieder darüber, was Minis in kurzer Zeit alles lernen. Beim großen Bruder ist alles inzwischen so selbstverständlich. Und es geht alles so so so verdammt schnell vorbei!!!

Der Durchbruch des ersten Zahns liegt nun auch mehrere Monate zurück, Zeit, um euch meine kleine Zahntorte zu präsentieren. Für meine kleine Minimaus gab es eine Biskuittorte mit Fondantmantel. Darauf eine kleine Figur aus Fimo.

Die Tischdeko bestand aus selbstgemachten Vasen. Dafür habe ich große Plastikflaschen abgeschnitten, mit weißem Lack besprüht und angemalt. Ergänzt wurde die Deko von kleinen Fimozähnen (die hatte ich von Party Nr. 1 vor 7 Jahren noch übrig) und einer Girlande, die wir einfach schnell mit einer Schablone gebastelt haben.

Bis bald!

Tante Törtchen

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Go Wild- Mission Geburtstag- {Geburtstagskuchen}

Der erste Geburtstag als Schulkind! Es waren erst zwei Wochen vergangen, da wurde mein (kleiner) großer Mann erst 6, musste aber schon fleißig Hausaufgaben machen, aufpassen und aktiv mitarbeiten. Die Schule hatte uns bereits voll im Griff. Ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe, dass die Grundschulzeit ein Familienprojekt ist. Da bleibt wenig Zeit für eine aufwändige Motivtorte und mit Schwangerschaftsübelkeit hat man auch anderes im Sinn, als das Rad wieder neu zu erfinden. Die Go-Wild-Figuren der Einschulung mussten also noch einmal herhalten, wieder auf einem Floß, aber in anderer Form. Der Untergrund war wieder ein Biskuitboden mit Ganache. Die Wellen außen rum formte ich aus Fondant in unterschiedlichen Blautönen. Der Strand wurde mit braunem Zucker aufgerieselt. Fische mit ihren Sauerstoffbläschen formten die Geburtstagszahl. Seesterne, ein Wal und ein Schwimmreifen komplettierten den Kuchen. Mein Sohn war begeistert, aber das ist er immer.

Eure Tante Törtchen

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Go wild- Mission Schule- Eine Torte für die Einschulung

Die Einschulung des ersten Kindes ist ein ganz besonderer, emotionaler Moment, der nun fast ein ganzes Jahr zurück liegt. Die Vorfreude darüber herrschte bereits Wochen vorher und entsprechende Vorbereitungen wurden getroffen, damit mein kleiner Mann einen rundum perfekten Tag hat. Das Thema sollte „Go wild“ sein, nach seiner Lieblingssendung „Go wild- Mission Wildnis“. Wenn ich etwas mache, dann mit Leidenschaft, also bastelte ich natürlich auch die Schultüte selbst und hängte mich echt rein. Abends wurden hier Maße genommen, Tiere skizziert, ausgemalt und ausgeschnitten.  Aufgesetzte Motive fand ich ganz toll, für die Schultüte suchte ich also stundenlang die Puppen der beiden amerikanischen Biologen und wurde letztendlich im Ausland fündig. Chris und Martin kamen eigens aus New York eingeflogen. Ich nähte sie vorne auf die Tüte, der hintere Teil war mit den selbstgemachten Tieren verziert. Am Tag der Einschulung war ich aufgeregter als mein Sohn, die Schultüte überreichte ich ihm persönlich und seine Augen strahlten vor Glück. Als er dann noch feststellte, dass die Puppen sprechen können, fühlte er sich bestimmt wie ein kleiner König.

Der Kuchen sollte natürlich ebenfalls  Chris und Martin tragen, also formte ich aus Fimo die beiden Figuren samt Tiere. Diese wurden auf einem Biskuitboden, der mit Fondant verkleidet war, gesetzt. Duplos bildeten das Floß, auf dem Chris und Martin tapfer ihre geretteten Tiere in den Armen hielten.

Es begann nun ein neuer Lebensabschnitt, das „Familienprojekt Schule“ hatte begonnen und auch wenn ich selbst Lehrerin bin, ist doch der Schulbeginn des eigenen Kindes etwas ganz besonderes. Man befindet sich plötzlich auf beiden Seiten gleichzeitig und muss sich ständig hinterfragen. Gar nicht so einfach.

Und auch in anderer Hinsicht begann ein neuer Lebensabschnitt, denn ein paar Tage nach der Einschulung hielt ich dann einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen…

Eure Tante Törtchen

Lass deiner Kreativität freien Lauf: {Bemalte Motivtorte zum 30. Geburtstag}

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Man überlebt auch den 30. Geburtstag! Ich bin der lebende Beweis. Die Zwanziger zu verlassen, ist gar nicht so furchtbar, wie man sich das immer vorstellt. Als verheiratete Frau und Mutter keine große Sache. Was mir noch fehlte: Eine feste Stelle. Die konnte ich an meinem Geburtstag endlich unterschreiben und damit löste sich die ganze negative Anspannung in Wohlgefallen auf. Ich war an diesem Tag bestimmt die glücklichste 30-Jährige auf der ganzen Welt, zumindest fühlte sich der Schmetterlingstanz in meinem Bauch so an. Nun kann ich also auf 30 Jahre zurückblicken, die es richtig gut mit mir meinten. Manchmal habe ich Sorgen, dass bei so viel Glück irgendwann auch eine dicke Regenwolke auftaucht und einen Platzregen loslässt. Dann denke ich an meine liebe Freundin Dorit, die immer positiv denkt und ich nehme mir ein Beispiel an ihr. Es wird schon nichts passieren…

Schon lange wollte ich eine Torte komplett bemalen, was ich nun endlich in die Tat umsetzten konnte. Eine Fimo-Figur saß obenauf. Das Kleid wirkt vielleicht etwas verspielt auf euch, das ist aber auch Absicht. Es ist dem Kleid nachempfunden, das ich mit 5 Jahren von meinen Eltern bekam. Die erste Bestellung in einem Versandhandel und ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich es das erste Mal trug. Die Umstände drumherum waren sehr besonders, deswegen musste es mit auf die Torte. Seht selbst!

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Hallo Sommerlaune {Saftige Obsttaschen mit Pistazien und Mandeln}

4 Tage frei. Zeit für Ausflüge, Zeit zum Spielen, Backen und Sortieren von Fotos. Seit Sohnemann in Las Vegas sein Ostergeschenk in die Hände bekam -seine erste eigene Kamera-, sammeln sich noch mehr Bilder als zuvor, die verwaltet werden wollen. Zum Glück bieten diverse Online-Shops inzwischen Fotobücher im Miniformat an.

Bereits auf Sri Lanka hat er bewiesen, dass ein kleiner Fotograf in ihm steckt, der das Auge für Details hat. Abgesehen davon ist es für mich immer spannend, wie er unsere Welt durch seine Augen sieht. Die Durchsicht der Bilder vom letzten „Zoom“-Besuch brachten mich aber wirklich zum Staunen, seht selbst!

Mai15

Es sind nur lediglich noch 27 Tage bis zum Sommeranfang, 32 Tage bis zu den Sommerferien, ein Biss in diese Teigtaschen zaubert aber jetzt sofort die Sommerlaune herbei, besonders bei dem heutigen Regenwetter. Süße Erdbeeren vom Feld (da bin ich wirklich Dauergast), saurer Rhabarber aus dem eigenen Garten und samtig-süße Plattpfirsiche sind heute zusammen mit gerösteten Mandeln und Pistazien in einem Topf gelandet. Eine unschlagbare Kombi, die sogar den Göttergatten ins Schwärmen brachte.

Ihr benötigt: 1 Rolle Blätterteig, 150g frische Früchte (Erdbeeren, Pfirsich und Rhabarber), 2EL gemahlene Mandeln, 2 EL Puderzucker, 150g Zucker, 1 EL Mehl, 1 Eiweiß, 30g Pistazien und Mandelstifte

Den Blätterteig ausrollen und in 6 Quadrate schneiden. Gemahlene Mandeln mit dem Puderzucker vermengen. Mandelstifte und Pistazien in einer Pfanne (ohne Fett) anrösten und 2/3 unterrühren. Obst waschen und kleinschneiden. Mit 130g Zucker und Mehl vermischen. Je zwei Teelöffel der Mandelmischung in die Mitte der Quadrate setzen und 1 EL Obst hinzufügen. Die Ränder mit Eiweiß bestreichen. Die Quadrate vorsichtig zu Dreiecken zusammenklappen und mit einer Gabel die Ränder eindrücken. Auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Mit dem restlichen Eiweiß bestreichen, mit dem übrig geblieben Zucker, den Mandelstiften und Pistazien bestreuen. Bei 220°C 20 Minuten backen. Hitze auf 180°C reduzieren und weitere 10 Minuten backen. Eventuell Backpapier über die Taschen legen, sonst werden sie zu dunkel.

IMG_7983tIMG_8005tIMG_8010tEinen schönen Pfingstmontag!

{Eure Tante Törtchen}

 

O du schöne Erdbeerzeit {Monster-Whoopies mit Erdbeer-Creme- Füllung}

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Auch wenn es hier in der letzten Zeit sehr still geworden ist, surrten doch immer mal wieder Gedanken, wie „Oh, das musst du unbedingt machen!“, „Am Wochenende nimmst du dir mal Zeit und backst was Schönes.“, „Heute aber!“ durch den Kopf. Das Resultat war gleich 0, keine Törtchen, ein „nächste Woche oder die Woche drauf“, keine Beiträge, dafür aber Chaos im Arbeitszimmer. Das Hamsterrad läuft gefühlt seit März ununterbrochen, hier stapeln sich Klausuren und Tests und tausend kleine Aufgaben. Kleine Glücksgefühle stellen sich seit Langem lediglich beim Streichen der Punkte auf meiner exorbitant langen To-Do-Liste ein, aber wirklich nur minimal. Mit Glück hat das eigentlich nichts zu tun. Dass ich überhaupt eine Liste habe, spricht bereits Bände! Kleine „Ich-lebe-noch-Botschaften“ an meine Familie lauten ab und an: „Nur noch 2 Abiklausuren, yippiehhh!“ und später „Abiklausuren vom Tisch, endlich…“. Man muss sich auch über Kleinigkeiten freuen, auch wenn die nächsten Klausurstapel bereits auf dem Regal liegen und mir ein schlechtes Gewissen machen, wenn ich sehnsuchtsvoll ans Teigkneten denke.

Nun will ich auch nicht nur meckern, schließlich ging es über Ostern nach Las Vegas! Einen Reisebericht spare ich mir hier und bewahre meine „Ach-du-meine-Güte“ und „Boah-Wahnsinn“ Momente ganz für mich. Nur mein Lieblingsbild zeige ich euch. Entstanden ist es in der Nähe des Hoover Damms, an einer Goldmine, die wir besuchten. Ein Windhauch sorgte da für Gekreische 🙂 Mein neues Lieblingskleid von GAP sorgte auf dem Hoover Damm noch ein zweites Mal für ein dickes Grinsen…es war so windig, dass ich zum Ende hin gar nicht wusste, welchen Rockzipfel ich zuerst festhalten sollte.

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 Der Mai ist einer meiner Lieblingsmonate, weil es endlich Erdbeeren gibt. Die eigene Ernte aus den drei neugebauten Hochbeeten muss leider noch warten, auf deutsche Erdbeeren muss man aber zum Glück trotzdem nicht verzichten. Seit langem wollte ich mal Whoppies backen, was ich letztes Wochenende dann endlich in die Tat umsetzte. Das Zusammenrühren der Zutaten und Schnibbeln der Erdbeeren war für mich wie ein Statement: Ich mache heute mal was für mich! Und was glaubt ihr, wie ich mich auf den fertigen Teller gestürzt habe?!

Ihr benötigt:

Für die Whoppies: 315g Mehl, 1 TL Backpulver, 1/4 TL Natron, 1/4 TL Salz, 125g weiche Butter, 50g Rohrzucker, 50g weißen Zucker, 1 Ei, abgeriebene Schale einer Zitrone und 250ml Vollmilch

Für die Creme: 250g Puderzucker, 60g weiche Butter, 125g Frischkäse, Erdbeeren

Das Mehl mischt ihr mit dem Backpulver und dem Natron in einer Schüssel. Anschließend Butter mit beiden Zuckersorten langsam vermischen, dann 2 Minuten auf mittlerer Stufe weiterschlagen. Das Ei und die Zitronenschale hinzugeben. Zuletzt die Mehl-Mischung abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Den Teig mit einem Esslöffel mit Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. 10 Minuten bei 180° C backen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Butter mit Frischkäse und Puderzucker verschlagen, bis eine fluffige Masse entsteht. Beim ersten Versuch habe ich Erdbeeren direkt dazugegeben. Das Ergebnis war eine sehr flüssige Creme. Lieber die Whoopies mit der Creme bestreichen und Erdbeerscheiben drauflegen, bevor beide Hälften zusammengeklappt werden.

Ich war jedenfalls vom Resultat begeistert: süß, fruchtig, fluffig, einfach zum Sabbern gut! Wer die Whoopies als Dessert anrichten möchte, püriert Erdbeeren mit Zucker und einem Schuss Zitrone zu einem Erdbeerspiegel, auf dem die Whoopies Platz nehmen dürfen. Garniert wird mit einer Erdbeerblume, die man ganz leicht selber schnitzen kann. Einfach die Erdbeere mit einem scharfen Messer von der Spitze bis zum Grund flach einschneiden und die Flächen umklappen.

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Wisst ihr was? Im Ofen geht ein Hefeteig. Am Wochenende wird gebacken und entspannt. Und nun guten Appetit!

{Eure Tante Törtchen}

Heute soll es Rosen für dich regnen: {Ein Glückwunschkuchen für Laura, sonst für alle Gelegenheiten- Marmorgugelhupf mit Apfelstückchen}

Meine liebe Freundin (und Kollegin) Laura darf sich dank des bestandenen 2. Staatsexamens nun auch „Lehrerin“ schimpfen und noch dazu ins neue Lebensjahr starten, das hoffentlich mit vielen freudigen Ereignissen verbunden sein wird. Da Anfang Februar beide Ereignisse zusammenfielen, lud sie einfach zu einer Kombi-Party ein. Mit einer Torte liegt man immer richtig- besonders bei ihr, da sie mir bei einigen Backprojekten in der Schule zur Seite stand. Nachdem wir für den Süßigkeitenstand gebacken haben bis zum Umfallen, soll dieser Kuchen nun dir, liebe Laura, ganz allein gehören! Für eine Fondant-Zuckerbombe war diesmal leider keine Zeit, ein Gugel, der sich ins Schoko-Rosen-Kleid geworfen hat, wird dir hoffentlich auch gefallen. Ich habe dabei natürlich auch daran gedacht, dass Buttercreme und Fondant gerne eine Allianz eingehen und als bevorzugten Aufenthaltsort die Hüften auswählen. Als Topper gab es eine Mini-Laura aus Fimo, die vorgestern im Backofen schwitzen musste. Ein bisschen grinsen musste ich schon, als ich nach 20 Minuten Wartezeit zu meinen Göttergatten sagte, dass ich mal gucken müsse, ob Lauras Kopf noch dran sei. Er hat gehalten, der Rest auch, so konnte sie gestern den Gugel besteigen und eine gute Figur machen, besonders mit einem 2. Staatsexamen in der Hand. Gratulation noch einmal an dieser Stelle meine Liebe… und Happy Birthday…und einen dicken Drücker!

Unter der Rosenhaube steckt mein liebster Gugel, den ich hier schon einmal präsentiert habe: Ein Marmorkuchen mit Apfelstückchen. Auf Klassiker und alte Familienrezepte greife ich aber gerne zurück, denn bei verschenkten Kuchen wage ich nicht gerne Experimente.

Ihr benötigt:

Zutaten 1: 250g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 125g Zucker, Margarine, 2 Eier, 100ml Milch

Zutaten 2: 30g Kakao, 25g Zucker, 2 EL Milch, einen halben Apfel

Kuvertüre, Fondant und Zuckerperlchen für die Verzierung

Ihr kennt das sicher: Der Kuchen steht auf der Kaffeetafel, aber beim Blick in die Küche schießt einem die Schamesröte ins Gesicht. Bei diesem Kuchen braucht ihr auch keine Reihenfolge einhalten, Eier einzeln schlagen, Butter schmelzen, trockene und flüssige Zutaten trennen und damit die Küche ins Chaos stürzen. Ihr werft einfach alle Zutaten 1 in einen Topf und mixt sie kräftig durch. Danach fettet ihr die Gugelform gründlich ein und streut sie mit Semmelbrösel aus. 2/3 des Teiges in der Form verteilen. Den Apfel in kleine Stücke schneiden und in den Teig drücken. Das macht ihn besonders saftig. Ich liebe diese kleinen Apfelstückchen im Teig. Anschließend zu dem restlichen Teig die Zutaten 2 hinzugeben und verrühren. In der Form verteilen und mit einer Gabel beide Ebenen leicht vermischen. Bei 190°C circa 45-50 Minuten backen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, Backpapier drauflegen. Stäbchentest machen. Ein wunderbarer Kuchen, der auch jedem Backanfänger gelingt.

Nach dem Abkühlen stürzen und anschließend mit geschmolzener Kuvertüre ummanteln. Kleine Zuckerperlchen auf der Oberfläche verteilen. Aus rosa Fondant Rosen in verschiedenen Größen formen und oben aufsetzen. Die Mitte habe ich mit Mint-Drops gefüllt, damit die Figur auch eine Sitzfläche hat.

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Als Verpackung könnt ihr weißes oder braunes Backpapier rund zuschneiden und den Kuchen halb einpacken. Mit einer Schleife fixieren und mit einem Geburtstagskerzchen verzieren. Fertig ist ein Törtchen, das sich sehen lassen kann.

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{Eure Tante Törtchen}

Ich bin hin und weg von {Gefüllten Herzschnitten} Alltagsromantik so für Zwischendurch oder für den Valentinsschatz

IMG_5500TFrohes Neues ihr Lieben! Auch ich bin gut ins neue Jahr gerutscht, im Gepäck ganz viele tolle Vorsätze und Ideen fürs nächste Jahr. Ob familiär, beruflich oder blogtechnisch habe ich mir viele Ziele gesetzt, wenn ich nur die Hälfte davon umsetzen kann, mach ich am Ende jubelnde Prösterchen…wenn ich mich zu den sportlichen Vorhaben durchringen kann…halleluja! Zumindest an einem alten Ritual halte ich auch dieses Jahr fest, meiner Alltagsromantik. Ihr wisst ja selbst wie schwierig es ist, neben dem Einkaufen, Arbeiten, Termine einhalten, sonstigen Aktivitäten und was sonst noch alles in manchen Wochen mehr, in anderen Wochen weniger, den Lebenskosmos bestimmt. Immer wieder nehme ich mir vor, und auch das wurde bereits mehr als einmal hier gesagt, mehr Zeit zu nehmen und mich nicht von allem (besonders von meinem Perfektionismus) stressen zu lassen. Zuweilen gleichen die Wochen einer Hetzjagd durch die Zeit, dabei bewegen wir uns ohnehin viel zu schnell auf das Ende hin…da muss man nicht noch Gas geben. Dieses Jahr feiere ich meinen 30. Geburtstag, vielleicht wird mir gerade deshalb immer mehr bewusst, wie kostbar die eigene Zeit ist. Die letzten 10 Jahre sind mit Überschall an mir vorbei gezogen- nur die Erkenntnis bleibt: Hol mal Luft und tu was für dich und deine Liebsten! Viel zu selten waren die letzten Wochen geprägt vom Zusammensein, Erzählen bei einem leckeren Törtchen, mit Kaffeeduft in der Nase. Gestern war die Klassenarbeit Nebensache und ich widmete mich endlich mal wieder meinem Backofen.

Es gab gefüllte Herzschnitten, nicht zu süß, mit einer fruchtigen Note, genau das, was (mein) Mann mag. Dazu ausgetauschte liebevolle Blicke, ein schiefes Lächeln, ein Kerzchen, Händchen halten, eine Reihe voll Frühblüher (für die Frühlingsgefühle, versteht sich) und fertig war ein Moment der Romantik. Fehlte nur noch eine stimmungsvolle Hintergrundmusik. Gerne erinnern wir uns gemeinsam an geteilte Erlebnisse und die sind nach fast 15 Jahren zahlreich. Dieses Jahr ist auch deshalb besonders für mich, weil ich die Zeit ohne und mit meinem Mann sich genau die Waage halten. Mein Ziel für 2015 und alle darauf folgenden Jahre- dass die Liebe zwischen uns andauert. Dass auch ein Quäntchen (Küchen)arbeit geleistet werden muss, damit das so bleibt, ist uns bewusst.

Bald ist ja auch Valentinstag, ein Tag, um den Liebsten zu überraschen. Für 4 Stücke Alltags- oder Valentinsromantik benötigt ihr:

1 Rolle Blätterteig, 250g Quarkcreme, 2 Päckchen Vanillezucker, gekauftes oder selbstgemachtes Kirschkompott, 1 Eiweiß, Puderzucker

Den Blätterteig ausrollen und mit einem Messer in 8 Rechtecke teilen. Bei 4 Rechtecken mit einem Messer ein Herz ausschneiden oder eine Plätzchenform benutzen. Die Quarkcreme mit etwas Kirschkompott und dem Vanillezucker vermengen. Auf den restlichen Rechtecken etwas Creme verteilen (nicht zu nah am Rand). Den Rand mit Eiweiß bestreichen und eines der Herz-Rechtecke auflegen. In das Herz noch etwas von dem Kompott geben, das gibt einen schönen Kontrast. Die Ränder mit einem Messer einkerben. Bei 180°C circa 15 -20 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben.

Das Kirschkompott könnt ihr leicht selber herstellen. Gebt ein Glas Kirschen in einen Topf. Fügt etwas Zucker hinzu und lasst das ganze aufkochen. Rührt etwas Speisestärke mit kaltem Wasser an und gebt sie zu den Kirschen. Lasst diese kurz weiterköcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wurde.

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Um das Wochenende nicht zu sehr mit Arbeit zu überfrachten, gehe ich jetzt in mein Backstübchen und probiere ein neues Rezept. Ich liebe gemütliche Sonntage! In diesem Sinne euch allen einen schönen Tag!

Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

Einen schoenen 4. Advent-Vorfreude ist manchmal die einzige Freude: Bananen-Gugelhupf mit Kokoskruste

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Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude- und manchmal die einzige! Für heute war ein Adventskaffeetrinken mit lieben Freunden geplant. Der Backofen lief gestern ohne Pause, die Tischdeko entstand, eine Trüffelmasse wartet noch auf die Weiterverarbeitung im Kühlschrank. Ich freute mich auf Kerzenschein, nette Gespräche, Leckereien und Kinderlachen. Stattdessen gab es heute einen Waschmarathon und Händchenhalten am Krankenbett von Sohnemann. Dem ist leider auch bewusst, dass er Grund für die Absage ist, was ihn doppelt Trübsal blasen lässt. Deswegen ist die Vorfreude manchmal am schönsten. Mal ehrlich, wir schwelgen doch vor bestimmten Anlässen alle in Tagträumen und malen uns Situationen haargenau aus, haben ganz bestimmte Erwartungen. Die Realität entspricht leider nicht immer dieser schönen Imagination. Die Enttäuschung ist groß, wenn die eigenen Erwartungen enttäuscht werden. Das Absagen des Adventskaffeetrinkens ist kein Beinbruch und wird nachgeholt, einen Grund zum Feiern habe ich bis jetzt immer gefunden. Ein Teil des Kuchens landet im Gefrierer. Ich freue mich heute dann einfach darüber, dass ganz viel Ruhe im Haus herrscht , ich die Geschenke für den Kaufladen von Sohnemann ungestört basteln kann und ich in einen saftigen Kuchen beißen kann, auf den ich mich bereits gestern gefreut habe, weil mich der Virus verschont hat. Meinen Männern bringe ich derweil einen Kamillentee und halte Händchen.

Trotzdem möchte ich euch nicht vorenthalten, was heute auf meiner Tafel gestanden hätte. Neben einem Hefekranz, den ich hier bereits letztes Jahr vorgestellt habe, und einem getränkten Orangenkuchen, wären meine Gäste in den Genuss eines Bananen-Gugelhupfs gekommen!

Ihr benötigt:

3 Bananen, 125g weiche Butter, 150g heller Rohrzucker, 2 TL Vanillezucker, 1 TL Zimt, 3 Eier, 180g Mehl, 1/2 TL Backpulver, Kokosraspel, Puderzucker, Zuckerperlchen

Zerdrückt die Bananen auf einem Teller und stellt ihn kurz zur Seite. Die Butter schaumig schlagen und den Zucker langsam unter Rühren einrieseln lassen. Anschließend den Vanillezucker und dem Zimt hinzugeben. Die Eier nacheinander einrühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit den zerdrückten Bananen unter die Butter-Eier-Masse rühren. Die Gugelhupfform ausbuttern und mit Kokosraspeln ausstreuen. Den Teig einfüllen und bei 190°C 50 Minuten backen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte,  mit Backpapier abdecken. Nach dem Abkühlen etwas Puderzucker mit Wasser verrühren und auf den Rand des Gugels geben. Mit Perlchen bestreuen.

Da dieses Jahr bei mir alles in einem Altrosa glänzt und funkelt, darf auch auf der Adventskaffeetafel ein rosa Farbtupfer nicht fehlen. Neben den 4 Adventskerzen habe ich auch zwei Kuchenstecker gebastelt.

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Auch unser selbstgemachter Adventskranz ist mit rosanen Kugeln bestückt.

IMG_4912t IMG_4918t

IMG_4915tIch wünsche euch allen einen ganz tollen 4. Advent, vielleicht mit guten Freunden und euren Lieben! Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!

{Eure Tante Törtchen}

Jetzt wirds schokoladig: {Spekulatius- Schokoküchlein mit zartschmelzendem Kern und Crunch}

Vor 3 Wochen hatten wir an der Schule den Tag der offenen Tür…was wir da gezaubert haben, lest ihr in einem der kommenden Beiträge. Den Stand hatte ich (neben den ganzen Köstlichkeiten, die selbst sehr dekorativ waren) hübsch weihnachtlich mit kleinen Zuckerstangen geschmückt. Damit sie nicht nur als Deko verkommen, wurden sie auch in kleine Kinderhände gedrückt. Irgendwann fragte mich ein Junge, ob die Zuckerstangen auch zum Verkauf stehen würden, was ich verneinte. Ich dachte eher daran, kleinen Kindern (Gedanken an Karius und Baktus ließ ich außen vor) eine Freude zu machen. Ich antwortete dem Jungen also, dass er sich eine Stange aus der Packung, die ich extra beiseite gestellt hatte, nehmen dürfe, was er auch tat. Eine Zeit verging, wir priesen unsere Produkte an und freuten uns daran, dass die Besucher mit großer Begeisterung unseren Stand besuchten und tatkräftig kauften. Jetzt kommts…als ich mich umdrehte, sah ich zufällig, wie der Freund des Jungen, dem ich vor einer geraumen Zeit erlaubt hatte, sich eine Zuckerstange zu nehmen, mit einer riesigen Hand voll Zuckerstangen wegging. Daraufhin eilte ich zur Packung und sah, dass er bis auf eine alle Stangen mitgenommen hatte. In dem Moment war ich richtig sauer. Nicht nur, dass der Junge nicht gefragt hatte, nein- er nahm auch noch so viel, dass für andere Kinder nichts mehr übrig blieb. Unverschämtheit! Der Junge, der sich beherzt in einer Ecke niedergelassen hatte, guckte nicht schlecht, als ich ihn zur Rede stellte. Dieses Kind saß also vor mir und stotterte eine Erklärung für sein Verhalten zusammen- … seinem Freund hätte ich schließlich auch erlaubt, Zuckerstangen zu nehmen. Ich löste die Situation, indem ich ihn alle Zuckerstangen zurückbringen ließ- eine durfte er behalten. Seine Gier nach Zuckerstangen kann ich ja verstehen, schließlich geht ja eine große Verlockung von ihnen aus, besonders wenn sie UMSONST sind. Trotzdem muss man nicht immer mit der Angst leben, nichts mehr abzubekommen, zu kurz zu kommen!

Für alle, die den Geschmack von Weihnachten lieben, kommen bei diesem Rezept auf ihre Kosten. Der Boden besteht aus Spekulatius, darauf eine Schicht Schokokuchen mit flüssigem Kern und Crunch. Was will man ein paar Tage vor Weihnachten mehr? Und wenn ihr auch mal das Gefühl habt zu kurz zu kommen, dann könnt ihr hier mal richtig zugreifen- ohne schlechtes Gewissen.

Ihr benötigt:

100g Spekulatius, 120g Butter, 120g Zartbitterschokolade, 4 Eier, 150g Zucker, 70g Mehl, 20g Kakao, Puderzucker und eine Packung Zuckerstangen

Förmchen einfetten, Spekulatius zerbröseln und auf dem Boden verteilen. Buter und Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Eier mit dem Mixer schaumig schlagen. Den Zucker dabei einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse hellgelb ist. Unter Rühren die geschmolzene Schoko-Butter-Mischung zugeben. Mehl und Kakao mischen, auf die Masse sieben und gut unterrühren. Die Förmchen bis zur Hälfte mit Teig füllen. Die Zuckerstangen hacken und in die Förmchen geben. Den restlichen Teig darauf verteilen und bei 210°C 12 Minuten backen. Mit Puderzucker und Zuckerstangen dekorieren.

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Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

In der Ruhe liegt die Kraft- Entschleunigung mit {Gefüllter-Bratapfel-Kuchen}

Die To-Do-Liste diese Woche schreit förmlich nach Aufmerksamkeit. Im Terminkalender ringen Fettgedrucktes mit rot Markiertem. Neben der Organisation eines Süßigkeitestandes für den Tag der offenen Tür an der Schule, der Bestimmung geeigneter Vorleser für den Vorlesewettbewerb, Erstellen zweier Klausurvorschläge zu Kafka, Planung des Unterrichts (das macht sich leider noch nicht von allein), Bewerbungen schreiben, Bewerbungen wegbringen, (Emotionale Achterbahnfahrten -warten, bangen, hoffen- inklusive), Anfragen für individuelle Geschenke, Geburtstage, Einweihungsfeiern, Putztage in der Schule, Weihnachtsfeier, Elternbriefe, unbeantwortete E-Mails, Korrekturen von Tests, Terminierung von Terminierungen nehm ich mir einfach mal eine Auszeit. Das Wort „Entschleunigung“ steht ganz oben auf meiner weißen Fahne, die ich jetzt für alle schwenke, die sich angesprochen fühlen.  Wir sollen den Alltag entschleunigen, in weniger belastend machen. Wie steht bei unseren Sekretärinnen so schön auf einer Postkarte: „Wir lassen uns nicht hetzen: Wir arbeiten und sind nicht auf der Flucht!“ Mehr als arbeiten geht eben auch nicht. Oft beobachte ich KollegInnen  dabei (mich selbst leider eingeschlossen), wie sie von einem Termin zum anderen hetzen, sich schnell auf dem Weg zur Aufsicht einen Schokoriegel zwischen die Zähne schieben, das Trinken vergessen und abgehetzt mit dem Klingelzeichen an allen anderen vorbei stürmen. Keine Zeit zum Runterkommen, immer weiter, immer schneller, immer effektiver… als wären die Grauen Herren, die berühmten Zeitdiebe, gestern zu Besuch gewesen und hätten ein Zeitsparer-Konto abgeschlossen. Das Zeitproblem habe ich schon oft angesprochen und immer wieder bemängelt. Warum lebt man eigentlich immer auf der Flucht? In der letzten Woche stand ich mehrfach in der Küche und habe mal schnell nebenbei noch Köstlichkeiten für das Lehrerzimmer fabriziert, die ich dann dort verkauft habe, um den Erlös für Zutaten für meinen Süßigkeitenstand einzusetzen. Oft merke ich dabei, dass ich mit den Gedanken bereits beim übernächsten Schritt bin und plötzlich Fehler mache, mich nicht auf die Sache, die ich eigentlich mache, konzentrieren kann. Kennt ihr das nicht auch, wenn ihr mehrmals auf ein Rezept gucken müsst, obwohl ihr die Zutatenliste gerade eben gelesen habt?! Unnötige Wege zum Kühlschrank auf euch nehmt, weil ihr beim ersten Gang die Hälfte vergessen habt?!

Gerade in der Adventszeit möchte ich, dass mehr Ruhe einkehrt. Geplant ist wieder ein Adventskaffee mit lieben Freunden und KollegInnen. Der Blick in den Terminplan lässt mein Augenlid unwillkürlich zucken, wann nur bei diesem Berg an Arbeit? Gerade in solchen Zeiten ziehe ich ganz viel Kraft aus dem Backen, besonders wenn etwas sehr filigran werden muss. So ist es meiner Meinung nach auch nicht verwunderlich, dass ich während der Sommerferien gar nichts auf den Blog gestellt habe und gerade nahezu backwütig bin. Ich brauch eine Auszeit- Zeit mit meinem Sohn etwas Süßes zu zaubern, es danach zu bestaunen und dann mit Genuss zu vernaschen, sich darüber zu freuen, wie nett der Nachmittag war und wie schön wir es doch haben. Uns zu freuen, wenn wir ein Eichhörnchen dabei beobachten können, wie es munter durch unseren Garten hüpft und im Holzunterstand Nüsse versteckt.

Heute gibt es etwas für die Seele- einen Seelenstreichler- im Entschleunigungsmodus gebacken.  Die Kombination Nuss und Apfel genau das Richtige für einen Sonntags-Kaffeetisch mit heißem Apfeltee oder einer heißen Schokolade. Draußen ist es grau, drinnen leuchten die Kerzen, stimmungsvolle Musik läuft leise im Hintergrund, meine Liebsten sitzen am Tisch und im Kamin brennt ein kleines Feuerchen. Klingt utopisch? Solche Momente sind mir sonntags heilig! Heute gibt es deswegen ein Rezept für einen Bratapfelkuchen, der am letzten Sonntag seinen Duft verströmte und alle zum Tisch lockte. Schmeckt gut, tut gut und riecht phänomenal lecker!

Für den Kuchen aus der Sweet Dreams A/S/O benötigt ihr:

Belag: 6 große säuerliche Äpfel, 150g gehackte Haselnüsse, 1 TL Zimt, 60g Honig, 60g weiche Butter

Teig: 250g weiche Butter, 150g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 4 Eier, 200g Mehl, 200g gemahlene Haselnüsse, 3TL Backpulver, 1TL Zimt, 1Msp. gemahlene Gewürznelken, 1 Prise Salz

Zunächst die Äpfel waschen, jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher oder einem Löffel entfernen. Nüsse, Zimt, Honig und Butter verkneten und die Äpfel füllen. Die Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen und bei 160°C 20 Min backen.

Eine Backform mit Backpapier auslegen (ich habe eine normale rechteckige Auflaufform genommen). Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln und gründlich unterrühren. Mehl, Nüsse, Backpulver und Gewürze mischen und portionsweise unter die Buttermasse rühren. Ein Drittel des Teiges in die Backform füllen, die Äpfel drauf setzen und andrücken. Anschließend den restlichen Teig um die Äpfel herum verteilen.  Bei 160°C circa 50 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit dem Backpapier aus der Form heben und anschneiden. Mit einer Kugel Vanilleeis einfach ein Kracher!

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Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

{Nussküchlein aus dem Glas}

      Vor 10 Jahren feierte ich das erste Mal ohne meine Familie Weihnachten- in einer neuen Stadt- mit eigenem Weihnachtsbaum und mit meinem Mann. Zumindest er war nicht neu. Um uns unser neues Heim so gemütlich und weihnachtlich wie möglich zu machen, ergatterte ich von meine Mama einige Schmuckstücke, die mir mein Elternhaus und damit ein Stück Heimat in die fremde Umgebung brachte und natürlich steuerten mein Mann und ich zielsicher auf Dekoläden zu, um diesen eine Stunde später mit bunten Kugeln, Sternen und Lametta wieder zu verlassen.

Mit 19 orientierte ich mich farblich sehr an meinem Elternhaus. Meine Eltern schmückten ihren Baum immer sehr farbenfroh, mit Glittereffekt. Bei uns zu Hause herrschte ein froher Farben- und Formenmix, sodass es auch nicht verwundert, dass unsere erste gemeinsame Wohnung ebenso farbenfroh eingerichtet wurde. Natürlich trug der Fakt, dass ich nun eine arme Studentin war, auch dazu bei, dass sich schwarze Junggesellenschränke plötzlich neben einer Buche-Jugendzimmerwand wiederfanden. Frischverliebte neigen auch dazu, dass jegliche Herzvariationen gekauft und verschenkt wurden- ganz beliebt waren Kerzen, die natürlich nur zur Deko dienten und aufgrund ihres ideellen Wertes in der Schrankwand verstaubten und nicht abgebrannt wurden, was wir eigentlich hätten machen sollen!!! Die Wände wurden natürlich auch nicht ausgespart, im Gegenteil: Sogar im Schlafzimmer lebten wir unsere Kreativität aus und strichen ein Wandbild. Wenn ich mir heute Bilder von vor 10 Jahren ansehe, könnte ich schreiend davonlaufen! Nach unserer Hochzeit kehrte etwas Ruhe ein, die Wände wurden geweißt und nur ganz selten waren Neukäufe verbunden mit einem Griff in die Farbpalette. Spätestens seit wir unser Eigenheim bezogen haben, hat sich unser Wohnstil konsequent durchgesetzt. Unsere Räume erstrahlen in hellen Farben von Weiß über Ivory bis hin zu hellem Grau. Über die Jahre rüstete ich auch unsere Weihnachtsausstattung um: Weiß, Silber, Naturtöne und ein klein bisschen Glitter. Dieses Jahr wird Altrosa als „Farbtupfer“ dazukommen. Was freue ich mich auf den Baumkauf, das Aufstellen mit Sohnemann, das Backen von Plätzchen und winterlichen Kuchen. Nun langsam-drei Wochen vor dem 1. Advent- beginnt die Vorfreude auf die wohl schönste Jahreszeit. Ich habe mich auch schon ganz unauffällig zu den Weihnachtskisten, die 11 Monate ein Kellerdasein fristen, geschlichen. „Es ist noch November!“, schallte es sogleich von oben. Ist ja gut, aber vorfreuen wird man sich doch dürfen, oder?! Um die Wartezeit zu versüßen, probiere ich momentan allerlei Rezepte aus. Dieses kleine Nussküchlein könnte schon allein durch seine Optik auf meiner Advents-Kaffeetafel landen. Kuchen im Glas sind eh meine Favoriten, wenn es darum geht, die Familie auch unter der Woche, wenn wenig Zeit zum Backen bleibt, mit Köstlichkeiten zu versorgen. Dass wir gerne Kuchen essen, muss ich wohl nicht mehr erwähnen…

Ihr benötigt für 4 Gläser (250ml) des Nussküchleins:

100g gemahlene Haselnüsse, 2 EL Semmelbrösel, 1 TL Zimt, 1 Prise Nelkenpulver, 4 Tropfen Vanilleextrakt, 200g weiche Butter, 150g Zucker, 4 Eier, 150g Mehl, 1TL Backpulver, Weckgläser (250ml)

Gebt die Haselnüsse zusammen mit den Semmelbröseln in eine Pfanne und röstet diese ohne Fett leicht an. Mischt anschließend Zimt, Nelkenpulver und Vanilleextrakt darunter. Verrührt in einer Schüssel Eier, Butter und Zucker cremig. Mehl, Backpulver und Nüsse vermischen und unter die Butter-Mischung heben. Die Weckgläser einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig einfüllen (3/4 voll) und bei 175°C circa 35 Minuten backen. Anschließend entweder einwecken (Dafür Einkochringe und Deckel 2 Minuten kochen und direkt auf die Gläser setzen, wenn sie aus dem Ofen genommen werden. Mit Verschlussklammern verschließen.) oder abkühlen lassen und nach dem Stürzen verzieren. Passend dazu wäre ein Orangenguss, haben wir so am Kaffeetisch überlegt, oder ein Orangensirup, der in den Kuchen einzieht.

Die Gläser könnt ihr noch schön mit Butterbrotpapier einkleiden. Schleife und Weihnachtskugel drum, fertig ist ein super vorweihnachtliches Geschenk, über das sich eure Lieben sicherlich freuen werden.

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Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

Geh doch dorthin, wo der Zimt wächst- wo wächst der eigentlich? Kürbis trifft Zimt und Schokolade: Zimtiger Schoko-Kürbis-Brownie mit würzig-süßem Nusskaramell

 

Noch vor ein paar Tagen saß ich auf einer einsamen Insel mitten im Koggala Lake im Süden Sri Lankas und ließ mir zeigen, wie Zimtstangen aus der Rinde des Zimtbaums entstehen. Sohnemann stampfte die getrockneten Blätter zu Pulver, das anschließend gesiebt und mit heißem Wasser zum Tee angerührt wurde. So ursprünglich, aromatisch lecker!

Natürlich habe ich auch ein kleines Zimtpaket mit nach Hause genommen, ohne Konservierungsstoffe versteht sich! Zimt geht das ganze Jahr, auch wenn besonders zum Herbst hin die Rezepte mit diesem Gewürz in den Koch- und Backzeitschriften Überhand zu nehmen scheinen. Ist es ein Zufall, dass Zimt gegen viele Wehwehchen hilft, die besonders in der kalten Jahreszeit auftreten? Zimt ist ein Naturheilmittel und hilft gegen Verstimmungen, Kopfschmerzen, hilft durch die antimikrobielle Wirkung auch gegen Erkältungen. Leute- esst mehr Zimt! Dass Sohnemann nun weiß, wie Zimt entsteht, ist zudem eine Bereicherung. Reisen bildet!

Freunden tut man gerne etwas Gutes, daher wurden zum Geburtstag einer Freundin direkt die singalesischen Zimtvorräte aus der Schublade gekramt.  Für die Würze beim Backen war also gesorgt. Für den herbstlichen Farbtupfer sorgte diesmal ein Butternut-Kürbis. Kürbis, Schokolade und Zimt ergeben eine wundervolle Kombination, probiert es mal aus.

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Ihr benötigt:

250g Kürbisfruchtfleisch, 1 TL Zimt, 85g Frischkäse, 4 Eier, 250g Zartbitterschokolade, 200g weiche Butter, 150g Zucker, 75g Mehl, 50g Kakaopulver, 1/2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, Haselnüsse und Mandeln

Schneidet den Butternut-Kürbis auf, entfernt die Kerne und legt die beiden Hälften auf ein Backblech. Backt den Kürbis bei 160°C 45 min lang, dadurch wird er ganz weich und lässt sich prima weiterverarbeiten. Entnehmt das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel und mischt es in einer Schüssel mit einem Ei, dem Zimt und dem Frischkäse.

Schokolade hacken und überm Wasserbad schmelzen lassen. Butter schaumig rühren. Zucker und Eier gründlich unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einrühren. Mehl, Backpulver, Kakao und Salz kurz unterrühren. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form 30X20cm streichen. Kürbismasse darüber streichen und mit einer Gabel unterziehen. Im Ofen bei 160°C 45min backen. Mit einer runden Ausstechform 6 Kreise ausstechen und jeweils zwei übereinander stapeln. In Backpapier einwickeln und mit einem Schleifchen verzieren.

Haselnüsse und Mandeln in einer Pfanne rösten und herausnehmen. 150g Zucker in der Pfanne karamellisieren lassen, 2 EL Butter und 150g Sahne unterrühren. Nüsse hinzugeben. Über den Brownies verteilen und genießen.

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Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

Paläontolo-was??? Ausgrabungskuchen, für alle, die mal im Kuchen wühlen wollten oder einfach wissen wollen, wie man kleine Jungen richtig glücklich macht

 

 

Von der Dino-Leidenschaft meines Sohnes habe ich ja bereits berichtet. Nun geht seine Leidenschaft über den „normalen“ Wahnsinn des Sammelns, Lesens, Malens,… hinaus. Er muss aktiv nach Dinosauriern graben. Zum Glück gibt es von mehreren Herstellern Ausgrabungsmaterial, sodass sich die kleinen Paläontologen, ausgerüstet mit Schutzbrille, Hammer, Meißel und Pinsel in den kleinen Händen haltend, ins Abenteuer einer Ausgrabung stürzen können. Mein kleiner Großer war bereits an seinem Geburtstag mit vollem Eifer dabei und freute sich wie ein echter Schatzjäger jedes Mal, wenn ein Bröckchen vom großen Klotz abfiel und darunter der Dino zum Vorschein kam.

Da bei uns der Kindergeburtstag ganz besonders zelebriert wird, durfte mein Dino-Fan gleich mehrere Wünsche äußern, die ich in Form eines Kuchens verbacken durfte. Für den Kindergarten stand ein Paläontologie-Kuchen auf dem Programm. Paläontologe mit Pinsel und Co., der mitten im Matschfeld nach einem ausgestorbenen Wesen sucht, das zufällig konserviert wurde. Eine meiner leichtesten Aufgaben. Diesmal habe ich die Tortenfigur aus Fimo hergestellt. Das ist viel einfacher als mit Keramikplast zu formen, das man anschließend noch bemalen muss.

Ich glaube, wenn ich meinen kleinen Mann nicht hätte, der so gerne meine Kuchen bestaunt und noch echte Begeisterung zeigt, wenn ich damit um die Ecke biege, würde mir wirklich etwas fehlen! Bis zum nächsten Geburtstag kommt jetzt eine lange Durststrecke, aber dafür darf ich nächstes Jahr nicht nur Geburtstagskuchen für den Sohnemann backen, sondern auch eine grandiose Einschulungstorte 😀

Hier seht ihr ein paar Bilder.

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Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

„Harr, harr“ war gestern- „ROAAAAARRRRRRR“ dinostarker Geburtstagskuchen für einen jünfjährigen Hobbypaläontologen

 

 

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Gefährlich, böse und groß… Dinosaurier sind die Puppen für Jungen. Es schallt vermehrt „ROAAAAARRRRRRR“ aus dem Kinderzimmer, Papa und Mama werden ins Spiel mit einbezogen und dürfen gerne mal den Brachiosaurus mimen, während Sohnemann als T-Rex durchs Zimmer stampft.  Jungen kommen irgendwann (auch wenn man nicht mehr daran glaubt) in die Dino-Phase, unerbittlich werden dann Dinofiguren gesammelt, Namen auswendig gerlernt, Dinogeschichten gelesen, Dinos im Museum bestaunt, Poster aufgehängt, auf dem Fossilienacker Ammoniten ausgebuddelt, Dinos gemalt, gebastelt und im Hause Törtchen auch gebacken. Da kann man als Mutter aauch vergeblich von einer Piratentorte schwärmen, die man ihm mit Segel und mit Kanonen backen würde…(weil man die Piratendeko aus dem Ausverkauf im Schrank liegen hat) Piraten waren gestern- es leben die Dinos!

Und wenn man nicht gerade Biologie studiert hat, lernt man selbst eine ganze Menge dazu, z.B. worin genau der Unterschied zwischen Dinosauriern, Flugsauriern, Sauropoden und Theropoden liegt, seit wann die Dinos ausgestorben sind und in welchen Erdzeitaltern auf der Erde Dinos lebten. Schon spannend! Da wird der heimische Garten auch gerne für die wissenschaftliche Forschung benutzt, schließlich könnten auch unter den Tomaten Dinoknochen nur darauf warten, ausgegraben zu werden! Sohnemann war beschäftigt und ich hatte Zeit für die Torte. Leider kamen unter den Tomaten keine Knochen zum Vorschein, aber ein Ausgrabungsset für kleine Forscher brachte dann doch noch den erwünschten Erfolg.

Nun jedenfalls musste ich mir etwas einfallen lassen, um einen Dino auf eine Biskuit-Torte zu setzen. Dabei half mir mein Tortengeschäft des Vertrauens „Tolle Torten“ in Köln. Hier bekam ich den Tipp, aus Reiswaffeln und Marshmallows einen Dino zu formen, geniale Idee!

Ihr benötigt für diesen Dino 120g Reiswaffeln, 150g Marshmallows und 15g Palmin. Daraus habe ich einen Kopf und einen Körper geformt und beide mit Buttercreme überzogen, um sie anschließend mit Fondant einzudecken. Das Fondant habe ich diesmal im Supermarkt besorgt, musste aber Qualitätsunterschiede zu meinem herkömmlichen Fondant feststellen.

Das Ergebnis sorgte für leuchtende Augen, denn „schrecklich“ sah die „Echse“ gar nicht aus. Und im Gegensatz zum Göttergatten sind ihm meine Kuchen nicht zu süß, sondern genau richtig. Seht selbst. Auch wenn alle zu dem Geburtstagskuchen „Oh, was für ein süßer Drachen!“ sagten, ist es dennoch ein Dino, denn habt ihr schon einmal einen Drachen ohne Flügel gesehen? Ich weiß- war eine Fangfrage…

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 Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

Sieben unverflixte Ehejahre sind vorbei. Wer wissen will, wie die gefeiert werden und warum es nächstes Jahr ein Steak zum Hochzeitstag gibt, kommt hier entlang…

 

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Einen Monat nach unserer Hochzeit 2007, erschien ein Artikel in der Zeitung, der mich damals verwirrte und heute eher belustigt. Die CSU wollte, dass Ehen nach 7 Jahren automatisch auslaufen, was für eine Idee! „Vielleicht lebt man außerhalb der Ehe besser“… – ja vielleicht…, aber pauschalisieren darf man dies auf keinen Fall! Über das verflixte siebte Jahr können mein Mann und ich nur müde lächeln, schließlich haben wir die Statistik bereits zweimal geschlagen. Nach 7 Jahren Beziehung standen wir, ich erst 22, vor dem Standesamt, mit nassen Händen und einem dicken Grinsen im Gesicht, das den ganzen Tag nicht mehr verschwinden sollte. Sieben Jahre, in denen wir die rosarote Brille an den Nagel hängten und uns wirklich und wahrhaftig von allen Seiten kennenlernten.

Alle 7 Jahre gibt es anscheinend eine gravierende Veränderung, die einen zweifeln lässt. Veränderungen gab es haufenweise: Wir haben zusammen alle meine Schul-, Studien- und Berufsprüfungen durchgemacht, Freunde kamen und gingen, wir wurden Eltern. Wir sind daran gewachsen. 7 Jahre später krönten wir ´unseren` Tag mit dieser Torte. Dafür habe ich unsere alte Herzbackform aus dem Schrank gekramt und mich mal am Rosen modellieren versucht… ich muss noch üben, das steht fest. 7 rote Rosen innen und 15 weiße Rosen außen, denn wir sind im 15. Jahr und das mit nicht einmal 30! Ich glaube ganz fest an die wahre Liebe, das habe ich hier schon mehrfach betont! Dass Ehe auch manchmal Arbeit bedeutet, will ich nicht leugnen, aber sich gemeinsam etwas aufzubauen und auf das gemeinsam Erreichte zurückzublicken, ist unglaublich erfüllend! Heute sind wir nicht mehr gewzungen, den Rest unseres Lebens mit einem Partner zusammenzubleiben, weil wir es alleine nicht schaffen. Deswegen ist das Bekenntnis zum Partner sehr wertvoll.

An unserem Hochzeitstag wurde mein Mann also mit einer tollen Kaffeetafel empfangen. Nach 14 Jahren kennt man seinen Partner… ich weiß, dass er meine Kuchen zu süß findet…und ich backe trotzdem weiterhin süße Kuchen. Nun jedenfalls äußerte er den Kommentar: „Der Kuchen sieht fantastisch aus“ (Immerhin! So hätte man das auch stehenlassen können. Aber danach kam eine lange Verlegenheitspause, die so endete: „Aber Mausi, du weißt ja, dass ich ´süß`nicht so mag.“

Liebe ist…weiter zu lächeln.

Liebe ist…ihm nicht böse zu sein.

Liebe ist…ihm das nächste Mal ein Steak mit Bratkartoffeln und einem Herzstecker zu servieren.

Liebe ist…was wir daraus machen. Ich kann ihm auch gar nicht böse sein.

Wir machen an unserem Hochzeitstag immer einen Ausflug zu dem Standenamt, in dem wir zu Mann und Frau wurden. Jedes Jahr gibt es ein Foto, dieses Jahr das 8. Man sieht uns mit dickem Bauch und Nachwuchs, der jedes Jahr ein Stückchen größer wird. Aus den Bildern entsteht jedes Jahr eine neue Collage, die unseren Werdegang zeigt und uns an den zweitschönsten Tag unseres Lebens erinnert.

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 Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

100. Post: Individuelles Hochzeitsgeschenk mit Geschenken aus meiner Küche und bemaltem Porzellan in rosa

 

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Strand, blaues Meer, Ebbe, Flut, Wattwürmer, Sonnenschein, eine strahlende Braut- es ging endlich wieder auf eine Hochzeit. Eine meiner ältesten Freundinnen heiratete im August in Cuxhaven und wir waren mit dabei. Klar, dass es ein individuelles Hochzeitsgeschenk von Tante Törtchen gab. Mein Mann und ich sind im Ehegeschäft nach 7 Jahren schon fast alte Hasen, wir leben nach dem Motto „Liebe geht durch den Magen“. So sollte es auch für das zukünftige Ehepaar ein paar Kleinigkeiten zum Sofortverzehr sowie eine Backmischung geben, bei der sie vielleicht zusammen in der Küche stehen und den Kochlöffel schwingen. Kleine Geschenke aus der Küche, hübsch verpackt, dekoriert mit Unikaten aus der heimischen Prozellanmanufraktur. In den Tagen vor der Hochzeit stand zu Hause nichts still. Neben den Taschen (Eimer und Schaufel im Gepäck) musste auch das Geschenk liebevoll verpackt werden. Klar, dass ich mir da Zeit nahm und es Anfang August waren zum Glück noch Sommerferien, sodass die Bastelaktion auch ohne Hektik und Stress verlief.

Mal sehen, es gab also eingemachte Mirabellen, die als Kompott wunderbar zu trockenen Kuchen oder Eis schmecken oder einfach zwischendurch ohne Drum und Dran vernascht werden möchten.

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 Mein absolutes Highlight, ach was sag ich, das Highlight der gaaaanzen Familie, nach dem Motto „Nichts ist wertvoller als ein Freund, außer ein Freund mit Schokolade!“: Selbstgemachte Schokolade. Da durfte auch Sohnemann mit an die Rührschüssel und selbstverständlich musste sie auch verkostet werden. Gut, dass beim Schneiden der kleinen Täfelchen das ein oder andere Stückchen für die Naschkatzen unter uns abfielen- gaaaanz ohne Absicht, versteht sich! Nebenbei entstand bei einem kleinen Fotoshooting diese Collage

Selbstgemachte Schokoladentafeln sind wirklich einfach selbst herzustellen. Also Tine, wenn sie dir geschmeckt hat- hier kommt das Rezept:

Ihr benötigt: 250g Zartbitterschokolade, 250g weiße Schokolade, 50g Kokosfett, Zuckerperlchen

Die Schokolade getrennt voneinander mit jeweils 25g Kokosfett überm Wasserbad schmelzen. Eine mittelgroße Auflaufform mit Backpapier auslegen und nacheinander  beide geschmolzene Schokoladen eingießen. Mit einer Gabel  könnt ihr wunderbar einen Marmoreffekt erzeugen. Danach nach Lust und Laune mit Streudeko verzieren. Erkalten lassen und mit einem Messer in Tafeln schneiden oder brechen. Bruchschokolade schmeckt auch.

In den Tassen waren die Täfelchen natürlich ein kleiner Hingucker und so hatten „Mr Right“ und „Mrs Always Right“ gleich eigene Tafeln, sodass ein Ehekrach vermieden werden konnte.

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Nicht nur Neustadts berühmtester Elefant steht auf Zuckerstücken, nein gelegentlich lässt wohl jeder mal eins in eine heiße Tasse plumpsen. Obwohl man diese süßen Schmetterlinge wohl lieber weiter im Glas betrachten möchte als ihnen beim schnellen Zerfall zuzusehen. Dennoch, auch diese Kleinigkeit ist in der Herstellung auch für Küchenlaien bestens geeignet, um bei der Schwiegermutter demnächst Eindruck zu schinden. Sie können in jeglichen Formen und Farben hergestellt werden.

Ihr benötigt dafür Zucker, Wasser und Lebensmittelfarbe sowie ein Ausstechförmchen. Gebt in eine kleine Schüssel etwas Wasser und färbt es mit Lebensmittelfarbe. In eine andere Schüssel schüttet ihr etwas Zucker und gebt etwas von dem gefärbten Wasser hinzu. Nehmt ganz wenig Wasser, der Zucker sollte sich wie nasser Sand anfühlen. Breitet nun den Zucker auf der Arbeitsfläche aus (ruhig etwas dicker) und stecht mit dem Förmchen Zuckerstücke aus. Setzt diese vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech und trocknet die Zuckerstückchen anschließend bei 50°C 30-60 Minuten im Ofen.

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Vielleicht habt ihr es schon bemerkt: Ich liebe Kuchen 😀 Diese Liebe wollte ich auch mit dem Brautpaar teilen und so gab es auch eine Backmischung. Dafür schichtet ihr 100g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 100g braunen Zucker, 100g Mehl, 50g Kakao, 100g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 150g gehackte Schokolade in dieser Reihenfolge in ein Glas (750ml). Hinzugeben müsste man für luftige Brownies noch 3 Eier, 100g Butter und 225ml Milch. Bei 180°C 18-20 Minuten backen.

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Überragend wird das Kuchenerlebnis auf dem einzigartigen Teller, der  von mir handbemalt wurde. Dafür benötigt ihr einen schönen Teller (dieser stammt aus dem schwedischen Möbelhaus) und einen Porzellanstift.

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Hier seht ihr das rosa Träumchen noch einmal als Gesamtpaket.IMG_9996t

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 Immer schön süß bleiben!

{Eure Tante Törtchen}

Das Schuljubiläum und eine ganz besondere Geburtstagstorte

 Die Wochen gingen ins Land, ich hatte Ferien, war hier, war dort, machte dies, machte das…nur das Bloggen hat mich nicht gereizt. Kollegen fragten nach der Sommerpause besorgt oder eventuell auch etwas enttäuscht, ob alles in Ordnung bei mir wäre. Jepp mir ging es gut und geht es noch, aber zum Bloggen hatte ich in den Ferien kein Bedürfnis. Wohl habe ich gebacken und gewerkelt, aber die Tätigkeiten im Haus und im Garten im Stillen genossen, nur mit meiner Familie geteilt und mir mal eine Pause gegönnt.

 Nun geht es aber wieder los, ich präsentiere euch einen Kuchen, den ich in dieser Dimension wohl kein zweites Mal backen werde! Bis zum nächsten Runden Geburtstag unserer Schule sind es zum Glück noch 10 Jahre und wer weiß, wo ich dann stecke?!

„Wer kann, der muss!“, pflegt meine Schwiegermutter immer zu sagen. Die Kunstfachschaft kam am Anfang des Schuljahres auf mich zu und fragte, ob ich die Schule als Torte backen könnte. Diese sollte auf dem Schulfest verkauft werden. Ich sagte direkt zu, ohne darüber nachzudenken, zu welch einem Mammutprojekt ich meine bereitwillige Zusage gegeben hatte… Eine Woche später dann wurde ich zwecks einer Terminabsprache angesprochen, da die Torte auf den Plakaten und Flyern, die überall ausgelegt werden sollten, im Mittelpunkt stehen sollte. In diesem Moment guckte ich etwas entgeistert. „Hat man dir nicht gesagt, dass du zwei Torten backen sollst?!“ Ähm nö! Aus einer Torte wurden also zwei …kein Problem für mich?! Diese Frage stellte ich mir wirklich, sagte aber dennoch zu. Es war soweit, die erste Torte war aus Styropor, überzogen mit Fondant. Sie sollte schließlich nur als Bild erscheinen und nicht gegessen werden. Ich kopierte den Grundriss, mein Mann erstellte ein Modell und fertigte extra dafür ein Modell aus Styropor. In mühevoller Kleinstarbeit (Fondant ausrollen, vermessen, zuschneiden, kleben, verzieren; und das für 4 Türme) entstand die Torte innerhalb von 2 1/2 Tagen. Anschließend wurde sie in den Kofferraum verladen und nach Köln zu einem Kollegen gebracht, der sie fotografierte und auf einem Flyer in Szene setzte. Eine Woche vor dem Schulfest kam sie wieder zurück und wurde dann von mir zur Hälfte ersetzt. Auch das dauerte wieder 2 Tage, diesmal war Biskuit unter dem Fondant, umhüllt von einer leckeren Vanille-Buttercreme. Am Tag des runden Geburtstages- eine Schule wird nur einmal 40- war es etwas chaotisch, aber letztendlich stand sie während der Eröffnung vor dem Rednerpult und wurde anschließend verkauft. Begeistert haben mich die fremden Menschen, die auf mich zukamen und die Torte lobten.

Leider, leider, leider sehen manche Menschen nicht, wie viel Arbeit hinter solch einer Torte steckt…die freiwillige Spende fiel etwas mager aus…es fanden sich auch 1,2 und 5 Cent-Stücke in der Dose…wirklich traurig! Somit war der Tortenverkauf leider ein Nullgeschäft, schade für die krebskranken Kinder, die mit den Spenden unterstützt werden sollten!!!

Hier kommen ein paar Bilder vom Arbeitsprozess.

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Und wenn mich mal wieder jemand fragen sollte…

{Immer schön süß bleiben}

Eure Tante Törtchen

 

There is a rainbow after the rain {Brownie-Torte mit Erdbeeren}

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Es gibt Momente im Leben, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen, der Tod eines Familienmitgliedes z.B…. Es geht einem doch oft so, da kommt eine Nachzahlung der Stadt, wenn man mit seinem ersten „richtigen“ Gehalt einen tollen Ausflug nach Paris geplant hatte; wenn man losfährt, um die Lieblingszeitschrift zu kaufen, die aber bereits ausverkauft ist; wenn man sich den ganzen Tag auf den Partner gefreut hat und der beim Betreten des Hauses bereits stänkert; wenn alles auf Sonnenschein steht und doch plötzlich Regen fällt, …Platzregen. Beruflich befinde ich mich momentan in einem Sommerregen, eigentlich ist alles toll, aber ich warte auf den Regenbogen nach dem Regen.

Im Leben, beim Erwachsenwerden kommt es doch oft darauf an, die Füße stillzuhalten, auszuharren, mal abzuwarten und dann, wenn sich die dicken Wolken verziehen, wird man doch belohnt…mit einem Regenbogen, mit einem Kurzurlaub auf der heimischen Terasse, mit einem laaaangen Urlaub auf Sri Lanka, mit einem romantischen Abend, mit einem festen Job…ich warte auf meinen persönlichen Regenbogen…warte.

Worauf wartest du?

Um uns die Zeit zu vertreiben, könnten wir ja in die Küche gehen, einen leckeren Brownie backen, mit viel Sahne und Erdbeeren…warum das kleine Glück versäumen, während man auf das Große wartet???

Ihr benötigt (Rezept aus der Lecker):

150g Butter, 100g Mehl, 100g Zartbitterschokolade, 300g Zucchni, 400g brauner Zucker, 6 TL Kakao, 1 TL Backpulver, 4 Eier, 3 Blatt Gelatine, 750g Erdbeeren, 400g Doppelrahmfrischkäse, 75g Puderzucker, 200g Sahne

150g Butter schmelzen und abkühlen lassen. Springformen (18 Zentimeter Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstäuben. Schokolade grob hacken, Zucchini putzen und grob raspeln. 100g Mehl, Zucker, Kakao und Backpulver mischen. Eier mit dem Mixer schaumig rühren. Butter unter Rühren einlaufen lassen. Die Mehlmischung mit einem Holzlöffel unterrühren. Anschließend Zucchini und Schokolade unterheben. Den Teig auf die zwei Formen aufteilen und bei 150°C circa 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, den Kuchen unbedingt gut abkühlen lassen! Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Frischkäse und 75g Puderzucker glattrühren. Die Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei schwacher Hitze auflösen. 2EL von der Creme unter die Gelatine rühren, anschließend den Rest hinzugeben. Sahne steifschlagen und unter die Creme heben. Nun ab in den Kühlschrank damit, bis sie anfängt zu gelieren. Die Hälfte der Creme auf dem unteren Boden verstreichen und die Hälfte der Erdbeeren darauf verteilen. Den anderen Boden darauflegen, leicht andrücken. Die restliche Creme und Erdbeeren darauf verteilen. Die Torte circa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Lasst uns zusammen warten und dabei Kuchen essen. Bist du dabei?

{Tante Törtchen}

Liebe geht durch den Magen, definitiv! {Cheesecake mit Himbeerspiegel}

 

 

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Das waren noch Zeiten als man sich von Luft und Liebe ernährte, vor fast 14 Jahren als ich meinen Göttergatten kennenlernte. Heute, nach fast 7 Ehejahren ist vom verflixten siebten Jahr nichts zu spüren, wir fühlen uns verbundener als je zuvor und haben das Ideal: Ever after!

Die Liebe kann man wunderbar mit dem Backen vergleichen. Da geht es um Leidenschaft und Glück, um Gelüste und um das Detail, um die Auswahl von guten Zutaten sowie um das Teilen. Und ein bisschen Salz darf auch bei beidem nicht fehlen!

Wir gut, dass wir in unserer Ehe die Leidenschaft füreinander und für gutes Essen teilen, wobei jeder sein Fachgebiet hat. Während ich die Küche beherrsche, schwingt der Göttergatte am Grill sein Zepter.

Ich finde es immer wieder schön zu hören, wenn Paare lange glücklich sind. Partnerschaft bedeutet Arbeit, nichts ist umsonst! Wie oft sieht man Partnerschaften zerbrechen… Wie schön, wenn man sich dafür auch einmal belohnen kann und gemeinsam das Kaffeetrinken zelebriert…wir haben daraus eine Kunst gemacht, ein Ritual, das fest im Tagesablauf integriert ist. Aber man kann auch andere damit belohnen, z.B. meine Kollegin, die für die Silberhochzeit ihrer Eltern einen frischen Kuchen mit Obst bei mir in Auftrag gab, „ein bisschen kitschige Deko wäre auch nicht schlecht…“ Ich suche und finde doch nirgends mehr Entspannung als in der Küche!

Und hier ist sie, die kleine Festtagstorte für ein Ehepaar, das sich gesucht und gefunden und in Liebe verbunden ist. (Nach einem Rezept aus der Lecker Bakery Nr.3

Anke, hier ist endlich das Rezept!

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Ihr benötigt:

80g Butter, 150g Haferkekse (gerne mit Schokolade), 75g Zwieback,  3 Eier, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250g Magerquark, 600g Doppelrahmfrischkäse, 450g Himbeeren, 1 gestrichener EL Stärke

Gebt Zwieback und Kekse in einen Gefrierbeutel und schlagt sie mit einem Nudelholz zu Bröseln. Ich konnte dafür meinen niegelnagelneuen Thermomix benutzen, genial! Die Butter schmelzen und zusammen mit den Bröseln in einer Schüssel vermischen. Eine Springform fetten, die Bröselmasse am Boden verteilen und andrücken. Bei 145°C circa 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Quark und Frischkäse hinzufügen und unterrühren. Die Form aus dem Ofen holen, Quarkcreme auf dem Boden verteilen und 40 Minuten bei gleicher Temperatur weiterbacken. Nach dem Backvorgang den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer vorsichtig den Kuchen vom Rand lösen. Für den Himbeerspiegel 300g Himbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Anschließend aufkochen. Stärke mit zwei EL Wasser verrühren und in die Himbeersoße geben, glattrühren. Abkühlen lassen und auf dem Kuchen verteilen. Anschließend die restlichen Himbeeren am Rand verteilen. Mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, kalt ist er noch unwiderstehlicher!

Für die Wimpelkette druckt ihr auf Folie (hat man als Lehrerin ja immer griffbereit) rote Herzchen aus und zieht sie auf einen Faden. An Stäbchen festknoten und fertig ist as Prachtstück! Dafür gab es dann von meiner Kollegin auch ne dicke Umarmung 😀

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Immer schön süß bleiben, aber ein bisschen Salz schadet nicht 😉

{Eure Tante Törtchen}

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